Aktuelle Sätze Einspeisevergütung

03.12.2010
 


für PV-Anlagen bis 30 kW Leistung
Inbetriebnahme Degression
Einspeisevergütung
2008  5%  46,75 Cent/ kWh
2009  8%  43,01 Cent/ kWh
2010  9%  39,14 Cent/ kWh
1.7.2010 - 31.9.2010
 13% Sonderkürzung
 34,05 Cent/ kWh
1.10.2010 - 31.12.2010
 3% Sonderkürzung
 33,03 Cent/ kWh
2011  13%  28,74 Cent/ kWh

für PV-Anlagen bis 100 kW Leistung
Inbetriebnahme Degression
Einspeisevergütung
2008  5%  44,48 Cent/ kWh
2009  8%  40,91 Cent/ kWh
2010  9%  37,23 Cent/ kWh
1.7.2010 - 31.9.2010
 13% Sonderkürzung
 32,39 Cent/ kWh
1.10.2010 - 31.12.2010
 3% Sonderkürzung
 31,42 Cent/ kWh
2011  13%  27,36 Cent/ kWh

für PV-Anlagen bis 1 MW Leistung
Inbetriebnahme Degression
Einspeisevergütung
2008  5%  43,99 Cent/ kWh
2009  8%  39,58 Cent/ kWh
2010  11%  35,23 Cent/ kWh
1.7.2010 - 31.9.2010
 13% Sonderkürzung
 30,65 Cent/ kWh
1.10.2010 - 31.12.2010
 3% Sonderkürzung
 29,73 Cent/ kWh
2011  13%  25,87 Cent/ kWh

für PV-Anlagen ab 1 MW Leistung
Inbetriebnahme Degression
Einspeisevergütung
2009  8%  33,00 Cent/ kWh
2010  11%  29,37 Cent/ kWh
1.7.2010 - 31.9.2010
 13% Sonderkürzung
 25,55 Cent/ kWh
1.10.2010 - 31.12.2010
 3% Sonderkürzung
 24,79 Cent/ kWh
2011  13%  21,57 Cent/ kWh

für Freiland- und Freiflächenanlagen
Inbetriebnahme Degression
Einspeisevergütung
2009  8%  31,94 Cent/ kWh
1.1.2010 - 30.6.2010
 11%
 28,43 Cent/ kWh
1.7.2010 - 30.9.2010
 15%
 24,17 Cent/ kWh
2011  0  0 Cent/ kWh
Freilandanlagen auf Ackerflächen erhalten ab dem 1.7.2010
keine Förderung mehr.

Bleiben PV-Anlagen auch trotz der Degression eine gute Investition?
Im Moment kann man diese Frage mit ruhigem Gewissen bejahen. Denn es gibt eine zweite Kraft, die den sinkenden Einspeisevergütungen für Solarstrom aus Photovoltaik-Projekten entgegen wirkt. Und zwar sind das die sinkenden Modulpreise. Der Preistrend zeigt sowohl für Dünnschicht, als auch für kristalline Module stark nach unten. Das hat zur Folge das PV-Anlagen in ihrer Anschaffung immer günstiger werden wodurch sich der Effekt der sinkenden Vergütungen zu einem guten Teil aufhebt.


Nach Angaben der vier Übertragungsnetzbetreiber beträgt die EEG-Umlage für 2011 rund 3,5 Cent/Kilowattstunde (ct/kWh). Für einen durchschnittlichen Haushalt bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden pro Jahr ergeben sich daraus Kosten von rund 10 Euro im Monat. Die Ursachen für den deutlichen Anstieg der Umlage sind der massive Ausbau der Photovoltaik in diesem Jahr und der Zuwachs bei den Biogasanlagen sowie der niedrige Strompreis an der Börse.

Röttgen wies darauf hin, dass die Bundesregierung auf die Entwicklung bei der Photovoltaik bereits im Januar dieses Jahres mit ersten Vorschlägen reagiert hat. Zusätzlich zu der gesetzlich bereits vorgesehenen Absenkung zum 1. Januar 2010 um 10 Prozent wurden mit Wirkung vom 1. Juli 2010 die Fördersätze für Photovoltaikanlagen auf Gebäuden um 13 Prozent und zum 1. Oktober um weitere 3 Prozent gesenkt. Ähnliche Absenkungen wurden für Freiflächenanlagen vorgenommen. Entscheidend ist, dass die Vergütungssätze jedes Jahr an das Ausbauvolumen angepasst werden. Je mehr Anlagen errichtet werden, umso stärker führen entsprechend sinkende Kosten auch zu sinkenden Vergütungssätzen.
Bei dem jetzigen Ausbautempo werden die Vergütungssätze zum 1. Januar 2011 voraussichtlich um weitere 13 % sinken. Daraus ergibt sich eine deutliche Absenkung der Vergütung für PV-Anlagen um insgesamt ein Drittel innerhalb nur eines Jahres.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt (www.erneuerbare-energien.de)