Was ist Photovoltaik?
So wird aus Sonne Strom gemacht
Unsere Sonne ist unumstritten der zuverlässigste und
umweltfreundlichste Energielieferant, den es gibt. Sie liefert mehr
Energie zur Erde als wir verbrauchen können und schwankt dabei kaum in
ihrer Strahlkraft. Was liegt also näher als diese Energiequelle zu
nutzen?
Wie funktioniert Photovoltaik?
Die Sonne schickt uns ihre Energie in Form von Photonen (von "photos" griech. =
"Licht"), kleinen "Lichtteilchen". Wenn diese Photonen auf das Silizium
in einer Solarzelle treffen, so setzen sie Elektronen frei - Strom
beginnt zu fließen.
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Was ist eine Photovoltaikanlage?
Die Solarzellen werden zu
sog. Modulen zusammenge-
fasst, die auf Dächern oder anderen Flächen
einzeln installiert werden. Sie bilden das Herzstück einer
Photovoltaikanlage. Je mehr Module zu einer Anlage zusammengefasst
werden, desto mehr Strom erzeugt
sie.
Zu jeder Photovoltaikanlage gehört auch immer mindes-
tens ein Wechselrichter, der den von
der Sonne erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und damit für
die Netzeinspeisung und den Hausgebrauch nutzbar macht.
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Welche Arten von Photovoltaikanlagen gibt es?
Die meisten
Dachanlagen sind auf die Einspeisung ins Netz ausgerichtet, denn
hierfür zahlt der Staat 20 Jahre lang eine feste Einspeisevergütung.
Diese liegt derzeit (Juli 2010) bei 34,05 Cent je kWh. Ermittelt wird die
eingespeiste Strommenge über den Einspeisezähler. Anlagen bis 30 kW
können über einen Zweiwegzähler verfügen, der erkennt, ob der gerade
erzeugte Strom eingespeist oder selbst verbraucht wird.
Photovoltaikanlagen können aber auch frei vom Stromnetz betrieben
werden. Diese Variante bietet sich überall dort an, wo eine
Erschließung zu aufwändig wäre - z.B. in entlegenen Gebieten oder in
den Bergen an. Hier kann der erzeugte Strom direkt im Haus genutzt oder
in einer Batterie gespeichert werden. |
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